
Das DMR-Relais auf der „Brandkasse“ DO0DXE in Kassel erfreut eine Menge OM, welche mit dieser digitale Betriebsart nicht zuletzt über die Reflektoren DL-weit oder bis hin zu DX QRV sein können. Auch diverse Morgen- und Abendrunden haben sich über die Zeit als Treffpunkt on air herausgebildet. Hier oben entsteht auch aktuell der HAMNET-User-Zugang. Momentan sind Versuche im 2.4 GHz-Bereich am Laufen.
Neben Wolfhard, DO5WE dem Relaisverantwortlichen, kümmern sich Norbert, DF2ZR, und Torsten, DL2ZBR, versiert um die Technik und versuchen, aus dem exponierten, aber doch auch HF-mäßig stark beanspruchten Standort, das Beste herauszuholen.

Der Rundstrahler wurde heruntergeholt und verschiedene Punkte am Dach wurden auf Feldstärke und Erreichbarkeit untersucht. Ein Brathähnchen-Versuch mit isolierender Aluminiumfolie und den TRX bzw. Klappferrite brachten keine Besserung. Erst das Abschatten von der Mobil-Telefon-Keule durch die Betonwand brachte größere Empfindlichkeit. So aber war natürlich auch die Rundumsicht des Strahlers dahin.
Um sich das Ganze mal direkt anzusehen, hatte Hendrik, DL1HX, sich kurz vom QRL ausgeklinkt und man traf sich am Relaisstandort, um die Bedingungen noch einmal zu analysieren. Die Aussicht war fantastisch und Kassel von oben zeigt diese Stadt von einer ganz anderen Seite. Nicht ganz so einfach, sich in der Vogelperspektive zu orientieren. Die Sonne meinte es sehr gut mit uns.

Norbert maß mit dem RF-Explorer das Spektrum vor Ort. So gut wie dicht. Da wird man wohl einen Versuch mit eigenen Sektoren-Antennen machen müssen. Aber das ist halt Amateurfunk, der besser als ‘Experimentalfunk’ benannt worden wäre. Testen, messen, probieren bis man eine Lösung findet, die meistens ein Kompromiss mit den konkreten Bedingungen vor Ort ist.

Es hat einen riesen Spaß gemacht und macht Lust auf mehr.