Amateurfunk als Kuriosum

IARU.WorldAmateurRadioDayNun hatten wir vor Kurzen den Weltamateurfunktag am 18. April. Wir unter uns wissen, dass der gesetzliche Name ‚Amateurfunk‘ vielleicht eher Experimentalfunk heißen sollte. So würde man unser Tun interessanter und besser in der Öffentlichkeit darstellen können. Wir wissen auch, dass wir richtig coole Sachen machen z.B. modernste digitale Übertagungsverfahren oder Umgang mit aktuellen Funk- und Messgeräten.

 

 

(Bild-Quelle: http://www.iaru.org/world-amateur-radio-day.html)

 

Außerhalb unseres Hobbys werden wir aber oft belächelt und als kurioses Überbleibsel der 20ziger Jahre des letzten Jahrhunderts betrachtet. Abgesehen davon – ist jedes Handy ein Multiband-Funkgerät und wir steuern auf eine Zeit zu, in der jede Glühbirne über WLAN zu steuern sein wird – Stichwort ‚Smarthome‘. Also nehmen die Funkanwendungen eher explosionsartig zu und es sollte ein Interesse daran bestehen, sich damit zu beschäftigen. Beispielsweise ist jeder Antennenbau letztlich angewandte Physik zum selber machen.

Weltamateurfunktag – der internationale World Amateur Radio Day

Ich fand beim Suchen nach Weltamateurfunktag einen Beitrag über „kuriosen Feiertage aus aller Welt u.a. auch für den Weltamateurfunktag„. Je mehr ich las, umso interessanter wurde es. Der Text beschäftigt sich mit der Geschichte dieses Feiertages, der durch die IARU eingeführt wurde. Es wird darauf eingegangen wie man Funkamateur wird und schließlich, was wir unter HAM-Spirit verstehen. Letztlich ein für uns guter Beitrag und über uns als Kuriosum wurde gut aufgeklärt.

Der Beitrag schließt mit: „In diesem Sinne: Egal ob professioneller oder Hobby-Funker: Euch allen einen tollen World Amateur Radio Day und 128. :)“. Da kann ich mich nur anschließen – nächste Jahr.