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1999

1. Mai: Wanderung zum Bärenberg

Der Zeitpunkt war günstig: Auf dem Bärenberg standen für kurze Zeit zwei Türme. Deren Abstand zueinander war gerade richtig, um dazwischen einen Dipol für das 40-m-Kurzwellenband zu spannen. Ob das klappen würde? - Ja hat es! Eine Truppe Funkamateure aus Kassel nutzte das schöne Wetter am 1. Mai zu einer Wanderung auf den Bärenberg mit diesem kleinen Experiment. Mit ein paar Seilen wurde die Draht-Dipolantenne für Kurzwelle auf eine stattliche Höhe über dem Boden gespannt. Hans, DL1HWE, fuhr mit nur 2 W Sendeleistung viele Funkverbindungen.

Der alte Turm wurde von den Baumspitzen über Jahre hinweg "eingeholt", das machte einen wesentlich höheren Turm erforderlich. Um die Natur nicht zu sehr zu schänden, wurde der alte Turm kurze Zeit später abgerissen

Zwischen dem alten ... ... und neuen Turm ...
... wurde ein 40-m-Dipol gespannt Von diesem Standort weite Funkverbindungen möglich
DL1HWE (Mitte ruft cq 40 in CW)  

 

20.06.99: Funkamateure auf dem Hessentag in Baunatal

Foto: DH5FFL

Auf dem Hessentag in Baunatal diente der DARC-Infobus als Informationszentrale über das Hobby Amateurfunk. Er stand mitten in der Fußgängerzone, mitten im Hessentagsgeschehen. Täglich waren Funkamateure aus den Ortsverbänden Baunatal, Vellmar und Kassel am Bus, um Passanten über den Amateurfunk Auskunft zu geben.

 

 

 

 

 

 

21.10.99: SSTV-Vorführung an DL0WPX

Foto: DH1LB

Um SSTV, oder auch Schmalbandfernsehen, ging es bei einer Vorführung an der Schulstation DL0WPX an der Gesamtschule Fluldatal. Bei dieser Amateurfunkbetriebsart wird der Rechner über die Serielle Schnittstelle bzw Soundkarte an ein Kurzwellen-Amateurfunkgerät angeschlossen. So können Bilder vom Rechner aus in alle Welt übetragen werden. Das Bild wird dabei zeilenweise mit niederfrequenten Tönen übertragen.

 

 

 

 

 

 

3.11.99: Ein ganz normaler OV-Abend
 

 

Fotos: DH5FFL

19.11.99: Besichtigung Hoher Meißner

Schalttafel des Hessischen Rundfunks
Schalttafel des Hessischen Rundfunks

Der DARC-Ortsverband Baunatal, F41, lud am 19. November zu einer Besichtigung der Sendeanlagen auf dem Hohen Meissner ein. Funkamateure aus dem Großraum Kassel kamen zusammen. Besonderes interessiert war man auch an den Feldstärken auf dem Gelände, die man versuchte mittels einem Amateurfunkfeldstärke-Messgerät zu erfassen. Eine Diskussion um die Grenzwerte von elektromagnetischen Feldern unter Funkamateuren war den vorausgegangen.
 

 

 

Schaltschränke in 19-Zoll-Technik
Schaltschränke in 19-Zoll-Technik

Obwohl viel Technik im Sendergebäude untergebraucht ist, arbeitet nur wenig Techniker auf dem Gelände. Die Anlage wird von anderen Senderstandorten überwiegend ferngesteuert. Man kann sich den Sender Hoher Meissner vorstellen, wie eine Relaisstation. Signale, die von dem Standort ausgesendet werden, werden zunächst per Richtfunk oder Satellit von anderen Senderstandorten aufgenommen, aufbereitet und schließlich vom Hohen Meißner ausgesendet. Dabei gibt es beim Radioprogramm mehrere "Fallback"-Lösungen. Ist der Satellitenkontakt abgebrochen, kann das Radioprogramm auch beispielsweise über zwei ISDN-Leitungen per Telefon zum Meissner übetragen werden.


Fotos: DH5FFL