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Antennenbau063 20pcEigentlich ist Antennenbau für den Funkamateur nichts Besonderes und ein häufiges Geschäft, versucht doch jeder, seine Antennenanlage zu optimieren. Die Hilfsbereitschaft und das Engagement, die ich von meinen Funkfreunden aus dem OV Kassel erfahren durfte, sind aber wohl einen Bericht wert.

Nachdem ich mir im April 2016 noch ehe der IC 7300 herauskam, den IC 7600 geleistet hatte und mit der aus dem OV geliehenen GPA 30 Vertikalantenne funkte, wurde ich den Eindruck nie los, dass der durchweg gelobte Transceiver eine wirkungsvollere Antenne verdiente. Nach langer Überlegung bestellte ich den Mosley Minibeam 33A WARC.

Schon der Zusammenbau der Antenne im Tischtenniskeller nach der englischen Anleitung war kompliziert, weil z.B. die Farbmarkierungen des einen Elementes, die eigentlich braun sein sollten, fast das gleich Rot trugen wie die des Elementes für 12 m. Meine Frau half mir, das große Gebilde auf meinen Steckmast zu hieven, der bisher die GPA 30 getragene hatte. Die Spitzen der 6 m langen Elemente montierte ich von der hohen Leiter aus. Dann kam die Enttäuschung: Die Stehwellenverhältnisse auf allen höheren Bändern waren ziemlich schlecht. Für den Abgleich musste Hilfe her, und ich fragte Hein, DF6HF um Rat. Er mobilisierte einen kleinen Trupp und am ersten noch heißen Samstag im August rückten vier Funkfreunde an: Lothar, DL3LP, Rainer, DF1FRW, Hein selbst,DF6HF und der SWL Dirk.

Erste Messergebnisse waren schlecht. Ein Balun wurde eingesetzt, aber es änderte sich nichts. So wurde beschlossen, die im der englischen Aufbauanleitung empfohlene Spule aus 5 Windungen des Koaxkabels zu wickeln. Dazu war aber nun die Zuleitung zum Haus zu kurz. Also musste ein langes Aircell 7 - Kabel bestellt werden. Es kam schon nach zwei Tagen, so dass Lothar den elektrischen Anschluss regensicher vorbereiten konnte.

Inzwischen hatte Das Steuergerät für den alten Stolle-Rotor seinen Geist aufgegeben, weil die Antenne im Apfelbaum hängen geblieben war. Zum Glück konnte es repariert werden, denn der ersatzweise bestellte Rotor mit Plattform war viel zu schwer für meinen Mast.Eine Woche später rückte der Trupp wieder an. Alle hatten sich inzwischen im Internet schlau gemacht über den Minibeam. Eine von meiner Frau selbst getöpferte Zwiebeldose hatte den richtigen Durchmesser. So wurde zuerst die Spule gewickelt und am Boom befestigt. Aber das SWR blieb schlecht. Die Spitzen der Elemente wurden verkürzt bzw. verlängert, der Direktor wurde abgenommen und wieder montiert bis die Stehwellenverhältnisse auf den Bändern zufriedenstellend waren. Dann kam die größte Kraftanstrengung, die herunter gelassene Antenne musste wieder am Mast nach oben geschoben werden. Dazu waren drei Leute nötig. Das Verlegen des Kabels ins Haus war dann ein leichtes Spiel. Nun muss sich der Aufwand im Funkbetrieb bewähren. Die WARC-Bänder sind neu für mich.

 

Ohne die das Engagement und die Hilfe meiner Funkfreunde hätte ich den Minibeam niemals ordentlich in Gebrauch nehmen können, Den Vieren sei auch hier noch einmal herzlich gedankt. Es versteht sich von selbst, dass meine Frau und ich meine Helfer zur Stärkung mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen und an zweiten Samstag mit belegten Brötchen versorgt haben, immerhin waren sie sechs Stunden aktiv gewesen.

 

Kassel, den 12. August

Hans-Eberhard Nuhn.DK6FR

 

 

 

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Da bewegen wir uns mit Widerstand durch die Grundschaltungen derselben, packt Nils, DO5FRX, Selbstgebautes aus.

Der 58. Hessentag findet dieses Jahr in Korbach (25. Mai - 3. Juni) statt. Der OV-Korbach, F47 wird dort den Amateurfunk in der Öffentlichkeit präsentieren. Da der OV Korbach recht klein ist, sind Helfer herzlich willkommen. "Helfende Hände" wenden sich einfach direkt an den OVV Jens, DG3FFM, oder an die Vorstände von F12 und F73.

 

Die Ortsverbände F73 und F12 laden auch dieses Jahr wieder zu dem traditionellen Pfingsfieldday ein.

Das Wetter zum Fieldday ist vielfältig und lässt sich nicht organisieren. Die Spannweite der Wetterlagen reichten vom "Weltuntergang" bis hin zur extremer Hitze, bei denen die Kühe auf der Weide tot umgefallen sind.
Wie wird es wohl diesmal werden?
Der Rest, wie z.B. Grill und Getränke werden im Hintergrund bereits organisiert. Alles weitere kann dem Infoblatt auf der Homepage von F73 entnommen werden. Fragen zur Übernachtung per Wohnwagen / Campingbus o.ä, kann an die Vorstände von F73 und F12 z.B. per Kontaktformular gerichtet werden.

 

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Nachdem sich einige Ideen zum 1. Mai kurz vorher zerschlagen haben, war es nicht ganz einfach, eine interessante Alternative zu finden. Die benötigte Zeit zur Vorbereitung dazu war durch das QRL recht mager. Doch jetzt, kurz vor knapp, steht der 1. Maiausflug.

Es geht in die Grimmwelt, wo wir ab 15:00 eine eigene Führung bekommen. Anschließend sind Plätze im Eckstein für uns reserviert.. Alles weitere kann aus dem Handzettel entnommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildnachweis: Wikipedia, XenonX3, Lizenz CC0 1.0

 

Handzettel: download Ausflug zum 1. Mai 2018